Die “HNS” im Überblick

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Oskar-Schindler-Gesamtschule und
Herman-Nohl-Schule kooperieren jetzt

 
Harald Stöveken (OSG) und Jens Harms (HNS)
beim Unterzeichnen des Kooperationsvertrages
 

Am 19.11.2014 wurde in der Mensa der Oskar-Schindler-Gesamtschule ein Kooperationsvertrag zwischen der Herman-Nohl-Schule (HNS) und der Oskar-Schindler-Gesamtschule (OSG) geschlossen, in dem die Weichen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gestellt werden. Den Schülerinnen und Schülern der OSG soll nach einer erfolgreichen Schullaufbahn eine Perspektive eröffnet werden, die Sekundarstufe II, also die gymnasiale Oberstufe, an der HNS zu besuchen.

In den 8. Und 9. Jahrgängen werden die Klassen in Sozialpraktika darauf vorbereitet und im 10. Jahrgang wird ein Projekt zur Berufsorientierung mit den Schwerpunkten Gesundheit und Soziales durchgeführt, um die Jugendlichen auf die neue Schule einzustimmen. Jens Harms, der Schulleiter der Herman-Nohl-Schule, spricht von einer Win-Win-Situation für beide Schulen. Es wird den Eltern eine Planungssicherheit für eine Zeit nach der OSG vermittelt, zudem die Berufsschule über langjährige Erfahrungen bei dem Zusammenführen von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Schulen zum Erwerb des Abiturs verfügt. Es sei mit dem Kooperationsvertrag auch eine fachliche und didaktische Zusammenarbeit beider Schulen vorgesehen. Bislang scheine diese Kooperationsform in Niedersachsen einzigartig zu sein.

Den eigenen Sicherheitsabstand kennen!
Selbstbehauptungskurs für Berufseinstiegsschüler

 
 
Sich selbst behaupten können — eine Frage auch 
der Technik.
 
   

Zum fünften Mal ging es wieder rund: Selbstbehauptungstraining in der Berufseinstiegsschule mit Daniele Leuci. Vier Klassen übten sich darin, ihre individuelle Handlungssicherheit zu erweitern. Der Präventionsrat Hildesheim ist langjähriger Förderer dieses Projektes.

Die Schülerinnen und Schüler schauen ganz gebannt auf die Videosequenz: ein Mädchen liegt zusammengekrümmt auf einer Treppe, ein anderes Mädchen tritt mehrfach zu. Das Mädchen auf der Treppe sagt ganz leise, dass sich die Angreiferin bitte beeilen soll. Die Videosequenz ist zu Ende. Im Klassenraum ist es ganz still. Keiner sagt etwas. Dann kommen die ersten Wortmeldungen – die ersten Fragen, wie man aus so einer Situation herauskommt – wie das Notwehrrecht Anwendung findet.

Kann man überhaupt eine solche Situation verhindern? Daniele Leuci spricht von Handlungsstrategien, die er aufzeigen kann. Die eigenen Konfliktlösungsstrategien beleuchten und Änderungen vornehmen, das sind Möglichkeiten, die dieses Selbstbehauptungstraining bieten kann. Mit verschiedenen Techniken und Methoden lernen die Schülerinnen und Schüler, Haltung zu bewahren, selbstbewusst aufzutreten, den Blickwinkel zu verändern. Sie werden sensibilisiert darin, ihren persönlichen Sicherheitsabstand zu anderen zu kennen und zu sichern. Nein-Sagen, wenn dieser Sicherheitsabstand von anderen überschritten wird und sich Hilfe holen.

Die Schülerinnen und Schüler aller vier Klassen nutzten die Möglichkeit, an ihren Strategien zu arbeiten. Auch jetzt, nach dem Training, finden immer wieder Rückgriffe auf das Training statt, sowohl von den Schülern als auch den Lehrerinnen.

Also, es geht weiter im kommenden Schuljahr.

Weitere Informationen:

Deutsch-tansanische Tiergeschichten

   
 
 
 

Märchen und Fabeln aus der einen Welt — zusammengestellt und aufgeschrieben von Schülerinnen und Schülern des Montessori Training Centers in Moshi (Tansania) und unserer Fachschule Sozialpädagogik. Die angehenden Erzieher nahmen an einem Austauschprogramm zwischen beiden Ländern teil. Während des Austausches (September 2012 in Moshi, August 2013 in Hildesheim) erarbeiteten sie gemeinsam ein Kinderbuch mit sowohl tansanischen als auch deutschen Geschichten.

"Wie die Schildkröte einen rissigen Panzer bekam" ist nur eine von zwölf Stories, die sich in dem jetzt erschienenen, von den Schülern selbst reich illustrierten Büchlein finden, jeweils auf Deutsch, in Englisch und in Kisuaheli. Sie fängt so an: "Hapo zamani za kale, kulikuwa na ukame sana mahali ambapo wanyama walikuwa wanaishi…" Das heißt soviel wie: "Vor  langer Zeit herrschte Dürre im  Land der Tiere. Sie fanden weder Essen noch Wasser und drohten zu verhungern…" (Die ganze Fabel hier als Leseprobe).

Die "One World Stories" umfassen 80 Seiten, kosten 8,00 EUR (ermäßigter Preis für Schüler: 5,00 EUR) und sind nicht nur an unserer Schule erhältlich, sondern auch in Ameis Buchecke, im Eine Welt Laden und im Michaelis Welt Cafe.


Absolventinnen und Absolventen 2014

Wieder haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler bei uns wichtige Weichen für ihre berufliche Zukunft stellen können, indem sie ihre Ausbildung oder ihren weiterführenden Bildungsgang erfolgreich abgeschlossen haben. Die Namen der stolzen Absolventinnen und Absolventen findet man hier!

Kultusministerin verleiht Fachschülern
den “Europass Mobilität”

 
Kultusministerin Heiligenstadt (5.v.l.) und
unsere stolzen Fachschüler
 

206 niedersächsische Auszubildende haben am 9. Juli im Rittersaal des Celler Schlosses im Rahmen einer Feierstunde aus den Händen der Niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt den "Europass Mobilität" erhalten. Unter den geehrten Auszubildenden befanden sich auch elf Schülerinnen und Schüler der Herman-Nohl-Schule.

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Zehn Meter lang blind — Christoffel-Blindenmission informierte

Wer zum ersten Mal eine Brille aufsetzt, die den Grauen Star simuliert, wird automatisch unsicher. Plötzlich nur noch hell und dunkel sehen zu können und nahezu blind zu sein, ist für viele Menschen eine völlig neue Erfahrung. Schüler unserer Fach- und Berufsfachschulschulen ließen sich darauf ein, als die Christoffel-Blindenmission (CBM) vor dem Schulgebäude einen Erlebnisgang aufstellte.

   
 
 
 
 
Mit Milchglasbrille und weißem Langstock durch
den schwierigen Gang.
 

Ausgestattet mit der Brille und einem Langstock gingen die Schüler durch diesen Blindenparcours, der in einem Lastwagen untergebracht ist. Für einige Minuten mussten sie sich ganz auf ihren Tast- und Hörsinn verlassen. In dem zehn Meter langen Gang werden zum Beispiel eine Mülltonne oder eine Treppenstufe zu einer echten Herausforderung. Der Wechsel des Bodenbelags wird bewusster wahrgenommen und Geräusche geben die Richtung an. Die Besucher erleben die Welt aus der Perspektive blinder Menschen.

Blindenschrift kennenlernen

Zurück im Klassenraum bekamen die Schüler viele Tipps für den Umgang mit blinden Menschen. Es wurden Blindenhilfsmittel vorgestellt wie zum Beispiel tastbare Bilder, Bücher und Spiele; außerdem konnte die Braille-Blindenschrift ausprobiert werden. Nicht nur für die angehenden Erzieherinnen der Fachschule Sozialpädagogik waren das wichtige Erfahrungen, da sie sich im Rahmen des Moduls "Inklusion in der Sozialpädagogik" für die Arbeit mit unterschiedlichen Menschen mit besonderem Förderbedarf sensibilisieren müssen. Auch in der Altenpflege und Heilerziehungspflege hat man es besonders häufig mit sehbehinderten Menschen zu tun.

Seit über 100 Jahren Entwicklungshilfe

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) zählt zu den größten und ältesten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Sie fördert seit über 100 Jahren Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern, zurzeit mit 714 Projekten in 73 Ländern. Den Erlebnisgang setzt die CBM seit 1989 deutschlandweit ein; seitdem versuchten sich mehr als 450.000 Besucher auf dem Blindenparcours.

Weitere Informationen: