Die “HNS” im Überblick

Vom Berufseinstieg zur Berufsausbildung im Bereich Gesundheit, Pflege oder Soziales! Vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur! Mehr oben unter "Bildungswege"!

Aktuelles
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29.02.2016: Anmeldeschluss für die Bildungsgänge im Schuljahrgang 2016/17
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Afrika ist nicht Afrika — HNS-Schüler nahmen Klischees aufs Korn

 

Im Rahmen der Ringvorlesung "Afrikabilder in Theorie und Praxis" der Universität Hildesheim besuchten gut 40 Zuhörerinnen und Zuhörer die Veranstaltung "One World Stories — Die Partnerschaft der Herman-Nohl-Schule mit dem Montessori-Trainings-Center in Moshi, Tanzania".

Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums und der Fachschule Sozialpädagogik sowie die Lehrerin Susan Hosseini und die stellvertretende Schulleiterin Ute Wittenberg stellten in ihrem Vortrag das langjährige Partnerschaftsprojekt der Herman-Nohl-Schule vor, das von ENSA, dem entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramm, gefördert wird.

Geleistet wurde darüber hinaus eine kritische Auseinandersetzung mit verbreiteten, oft stereotypen Bildern von Afrika. Für die Schülerinnen und Schüler der Tansania-Gruppe war der Vortrag ein Vorgeschmack auf zukünftige Präsentationen an einer Universität. Und dafür, dass es für sie das erste Mal war, haben sie sich bravourös geschlagen, konstatierte Ute Wittenberg stolz.

Am 4. März wird die Gruppe den Vortrag vor Schülern der HNS halten.

Wir sind HERMAN!
Schülergenossenschaft drehte Werbefilm

Im Februar werden die Schülerinnen und Schüler der Berufseinstiegsschule zu einer Schülerfirmenmesse nach Braunschweig fahren. Aber wie soll die nachhaltige Schülergenossenschaft HERMAN, die den Schülern und Lehrern der Herman-Nohl-Schule und vor allem der benachbarten Grundschule Nord regelmäßig eine vollwertige Mittagsmahlzeit anbietet, professionell präsentiert werden? Vielleicht mit einem Werbefilm?

   
 
 
 
"Wir sind HERMAN!" Das Video auf YouTube.
 

Gute Idee, oder? Und mit der Journalistin Anja Datan-Grajewski konnte ein echter Profi für unsere Idee begeistert werden.

Zunächst galt es, ein Drehbuch zu schreiben. Anja gab uns deshalb folgende Aufgabe: "Formulieren Sie 10 Sätze zum HERMAN!" Diese Sätze sollten dann filmisch im Stopp-Motions-Verfahren umgesetzt werden. Dazu brauchten wir Requisiten und "Darsteller", die im Unterricht auf Papier gezeichnet und ausgemalt und schließlich ausgeschnitten wurden.

Dann der Drehtag. Das Stativ wurde aufgebaut und montiert. Die Projektionsfläche, auf der wir die Figuren, Bauklötze und Buchstaben zu Bildern zusammensetzten, wurde mit speziellen Lampen ausgeleuchtet. Jeder bediente mal die Kamera, und jeder las einen Satz, um hunderte Bilder auch mit Ton zu versehen. Den Schnitt übernahm Anja Datan-Grajevski.

Herausgekommen ist ein anderthalbminütiges Video — jetzt schon mal auf YouTube anzusehen. Dank an Anja Datan-Grajewski: Hat echt Spaß gemacht, die Produktion!

Workshops mit tansanischem Künstler

 
 
   

Afrikanische Wärme im Hildesheimer November: Warme Farben, weiche Formen, wilde Tiere in weiter Landschaft — Schülerinnen und Schüler verschiedener Ausbildungsgänge versuchten sich im Rahmen mehrstündiger Workshops in der aus Tansania stammenden Tingatinga-Malerei*.

"Fabeln selbst gestalten". Das Motto der in den Werkräumen des Schulgebäudes durchgeführten Workshops ermutigte jeden der teilnehmenden Sozialassistenten, Erziehern und Berufseinstiegschülern, den Pinsel in die Hand zu nehmen, in Farbtöpfe zu tauchen und gemeinsam mit anderen großflächige Pappen mit fabelhaften Motiven zu versehen. Künstlerisch inspiriert und instruiert wurden die Schüler von dem tansanischen Geschichtenerzähler und Maler John Kilaka. 

Drei Wochen lang weilte der auch als Kinderbuchautor tätige Kilaka in Hildesheim, um in Kindergärten und Schulen ein Bild, nein: Bilder von Afrika entstehen zu lassen. Eingeladen hatte ihn — mit Unterstützung der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung — der Verein Initiativen Partnerschaft Eine Welt (IP1). Noch bis 8. Januar 2016 sind Produkte der Workshops in der Stadtbibliothek ausgestellt.

* Mehr zu dieser Kunstform in der Wikipedia unter "Tingatinga-Malerei"

Nacht der Bewerber:
Action, Lärm und viele Fragen

 
   

Die Herman Nohl Schule präsentierte sich mit einem eigenen Stand bei der Nacht der Bewerber, der größten Ausbildungsmesse in der Region Hildesheim. Diese fand in der Halle 39 statt und ermöglichte den zahlreichen Besuchern einen Überblick über etwa 500 Ausbildungs- und Studienberufe.

Am Herman-Nohl-Stand stellten sich Astrid Lutat, Anja Schabram, Martina Graf und Michael Langfeldt sowie Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich Altenpflege den vielen Fragen der Messebesucher, die sich bis zuletzt, also bis 22.00 Uhr, über die Vielfalt an der Herman-Nohl-Schule informierten. Die Altenpfleger-Schüler stellten ihre Ausbildung mit Hilfe verschiedener Stationen dar und machten damit ihren Beruf im wahrsten Sinne begreiflich.

Interessante Gespräche mit Eltern und vielleicht zukünftigen Schülerinnen und Schülern standen trotz der Beschallung aus dem benachbarten Eventzelt im Mittelpunkt des Geschehens. Dort spielten lokale Bands, die mit ihrer Musik Jugendliche in Scharen anzogen.

Insgesamt konnte ein sehr positives Fazit aus der Nacht der Bewerber gezogen werden. Die Zeit verging wie im  Flug und mit Sicherheit findet der eine oder andere Gast der Messe seinen Weg in die Herman-Nohl-Schule und wird vielleicht selber mal ein Teil der Nacht der Bewerber.

Der weiße Langstock — Mobilität blind verstehen

Erstmalig hat die Berufsfachschule Pflegeassistenz an der "Woche des Sehens" mit einem Angebotstag teilgenommen. "Auf Augenhöhe" lautete das Thema der diesjährigen Aufklärungskampagne, die vom 8. bis 15. Oktober 2015 bereits zum 14. Mal stattfand. Die Partner und Veranstalter der Woche des Sehens machen bundesweit mit vielfältigen Aktionen auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern aufmerksam.

   
 

Häufig werden die Fähigkeiten blinder und sehbehinderter Menschen unterschätzt, in der Folge werden sie als nicht ebenbürtig wahrgenommen. Wie die Betroffenen ihren Alltag meistern und wie auch mit nachlassender Sehkraft die Selbständigkeit beibehalten werden kann, erfuhren die Schülerinnen und Schüler der aktuellen Oberstufe von Daniel Duderstadt. Weiterlesen

Wieder dänische Berufspraktikantinnen zu Gast

 
 
   

Heute begrüßten Lehrkräfte der Herman-Nohl-Schule drei dänische Berufspraktikantinnen aus Seeland.  Malene Jensen, Julie Jacobsen und Lonni Gede absolvieren am Bildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe in Ringsted (Schulverbund West-Seeland) eine einjährige Ausbildung zur Sozial- und Gesundheitsassistentin. Alle drei werden ihre Ausbildung voraussichtlich im April 2016 abschließen.

Betreut von den Lehrkräften des Europateams (Susanne Bertram, Anja Schabram und Ingrid Trenckmann), absolvieren die drei Auszubildenden ein fünfwöchiges Praktikum im Christophorusstift in der Begegnungs- und Beratungsstätte Treffer (Diakonische Werke Himmelsthür) und im Johannishof (Caritas-Wohnen-Hildesheim). Weiterlesen