Die “HNS” im Überblick

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Zehn Meter lang blind — Christoffel-Blindenmission informierte

Wer zum ersten Mal eine Brille aufsetzt, die den Grauen Star simuliert, wird automatisch unsicher. Plötzlich nur noch hell und dunkel sehen zu können und nahezu blind zu sein, ist für viele Menschen eine völlig neue Erfahrung. Schüler unserer Fach- und Berufsfachschulschulen ließen sich darauf ein, als die Christoffel-Blindenmission (CBM) vor dem Schulgebäude einen Erlebnisgang aufstellte.

   
 
 
 
 
Mit Milchglasbrille und weißem Langstock durch
den schwierigen Gang.
 

Ausgestattet mit der Brille und einem Langstock gingen die Schüler durch diesen Blindenparcours, der in einem Lastwagen untergebracht ist. Für einige Minuten mussten sie sich ganz auf ihren Tast- und Hörsinn verlassen. In dem zehn Meter langen Gang werden zum Beispiel eine Mülltonne oder eine Treppenstufe zu einer echten Herausforderung. Der Wechsel des Bodenbelags wird bewusster wahrgenommen und Geräusche geben die Richtung an. Die Besucher erleben die Welt aus der Perspektive blinder Menschen.

Blindenschrift kennenlernen

Zurück im Klassenraum bekamen die Schüler viele Tipps für den Umgang mit blinden Menschen. Es wurden Blindenhilfsmittel vorgestellt wie zum Beispiel tastbare Bilder, Bücher und Spiele; außerdem konnte die Braille-Blindenschrift ausprobiert werden. Nicht nur für die angehenden Erzieherinnen der Fachschule Sozialpädagogik waren das wichtige Erfahrungen, da sie sich im Rahmen des Moduls "Inklusion in der Sozialpädagogik" für die Arbeit mit unterschiedlichen Menschen mit besonderem Förderbedarf sensibilisieren müssen. Auch in der Altenpflege und Heilerziehungspflege hat man es besonders häufig mit sehbehinderten Menschen zu tun.

Seit über 100 Jahren Entwicklungshilfe

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) zählt zu den größten und ältesten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Sie fördert seit über 100 Jahren Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern, zurzeit mit 714 Projekten in 73 Ländern. Den Erlebnisgang setzt die CBM seit 1989 deutschlandweit ein; seitdem versuchten sich mehr als 450.000 Besucher auf dem Blindenparcours.

Weitere Informationen:

HERMANs Preis — Schülergenossenschaft
konnte überzeugen

Das wird den jungen Leuten, die HERMAN betreiben, später sicher nicht passieren: wie so viele andere Jugendliche heute unter einem Schuldenberg begraben zu werden. HERMAN heißt die an der Herman-Nohl-Schule aus der Taufe gehobene Schülergenossenschaft, die seit 2013 dreimal pro Woche 20 bis 30 Essen in der Schule ausgibt, außerdem noch ca. 30 Cateringaufträge pro Schuljahr erledigt. Da muss man wirtschaften können. Und weil sie das im Rahmen dieses Projektes gelernt haben, gab es jetzt einen Preis. Das Warum und Wieso steht hier.

   
 
 
 
 
12. Juni 2014: Auch wenn die Presse im Hause ist,
darf nichts anbrennen.
 

Wir sind ausgezeichnet worden für unser Engagement, Jugendliche in ihrer finanziellen Bildung zu fördern. Der easyCredit-Preis für Finanzielle Bildung wurde im Jahr 2010 zum 60jährigen Bestehen von easyCredit ins Leben gerufen. Wie auch der Volksbank Hildesheim eG liegt dem Ratenkredit-Experten das Engagement für Finanzielle Bildung in der Gesellschaft besonders am Herzen. Denn das Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge und die eigene Finanzielle Situation leistet einen wichtigen Beitrag zur Überschuldungsprävention. Mit dem Preis für Finanzielle Bildung unterstützt easyCredit daher gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken Projekte zur Förderung der Finanziellen Bildung in Deutschland und Österreich.

Die Volksbank Hildesheim eG hat bei ihrem Verbundpartner easyCredit die Schülergenossenschaft HERMAN der Herman-Nohl-Schule als förderwürdiges Projekt für den „Preis für Finanzielle Bildung“ angemeldet. Damit hat sie eine Förderung von 4.100 Euro für die Schülergenossenschaft sichergestellt.
Aus allen eingereichten Projekten wurden 60 herausgesucht, die besonders ausgezeichnet wurden. HERMAN gehört dazu. Das bedeutet, dass der Förderbetrag verdoppelt wird und somit 8.200 Euro in die Schülergenossenschaftskasse fließen. Die Übergabe aller ausgezeichneten Projekte erfolgte in diesem Monat im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in Nürnberg.

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Grenzenlos arbeiten in der EU — Fachschüler
in Dänemark und Spanien

 
Johanna Fuchs, Jennifer Prengel und
Michaela Pridik in Spanien
 

Gefördert von "Leonardo da Vinci", dem Mobilitätsprogramm der Europäischen Union, konnten in diesem Schuljahr zwölf Schülerinnen und Schüler unserer Fachschulen Heilerziehungspflege und Sozialpädagogik berufspraktische Auslandserfahrungen in Dänemark und Spanien sammeln. Sechs bis acht Wochen verbrachten die Schüler im Gastland und erprobten, was jedem EU-Bürger garantiert ist: Frei in Europa zu wohnen und zu arbeiten. Hier nun zum Herunterladen der Abschlussbericht dreier Fachschülerinnen der Sozialpädagogik. Weitere spannende Berichte auf unserer öffentlich zugänglichen Facebook-Projektseite "Herman meets Leonardo".

Pflegeschüler schulen Senioren am PC

 
Gemeinsam ins Netz
 

Während Jugendliche heutzutage mit Computern, Internet und Netzwerken aufwachsen, wissen viele ältere Menschen nicht, was das Internet überhaupt ist. Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Pflegeassistenz führten deshalb Senioren an die Technik und deren Möglichkeiten heran.

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“Erzieherberuf braucht dringend bessere Rahmenbedingungen!”

In einer gemeinsamen Presseerklärung fordern die drei Fachschulverbände für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern eine Verbesserung  der Rahmenbedingungen sowohl am Lernort Praxis als auch für den Erzieherberuf insgesamt. Als Vertreterin der Bundesarbeitsgemeinschaft öffentlicher und freier nicht konfessionell gebundener Ausbildungsstätten für Erzieher/innen (BöfAE) mitgezeichnet hat Ruth Schwake von der Fachschule Sozialpädagogik an der Herman-Nohl-Schule.

Anerkennung für HERMAN!
Schülergenossenschaft präsentierte sich auf Messe

 
Informativ und appetitlich: Stand des BVJ-2
 
   

70 ausstellende Schülerfirmen aus ganz Niedersachsen nutzten die Gelegenheit, rund 1000 Besuchern aus Schule, Wirtschaft und Verwaltung ihre Produkte und Dienstleistungen bei der ersten Messe für Nachhaltige Schülerfirmen auf dem Messegelände in Hannover zu präsentieren. Vollgepackt mit Informationsmaterial, Dekoration und Fingerfood-Kostproben hatte sich auch das Berufsvorbereitungsjahr BVJ-2 auf den Weg nach Laatzen gemacht.

Ausgestattet mit einheitlichen T-Shirts, zeigte die Klasse eine deutliche Präsenz an ihrem Stand im Gebäude der Universität Hannover. Viele Gespräche wurden geführt. Immer wieder gab es Anerkennung für die breite Angebotspalette im HERMAN. Einige Schüler nahmen an einem Workshop zum Thema "Marketing" teil. Wer weiß, welche Ideen der teilnehmende Vorstand demnächst umsetzen möchte?

Am Ende des Tages waren die Schüler aber auch informiert über die Angebote anderer Schülerfirmen: vom It-Bereich über kulinarische Angebote bis hin zu einer Fahrradreparaturwerkstatt, vom Grundschulbereich bis zu Klasse 10.