Die “HNS” im Überblick

Vom Berufseinstieg zur Berufsausbildung im Bereich Gesundheit, Pflege oder Soziales! Vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur! Mehr oben unter "Bildungswege"!

Aktuelles
♦ Noch freie Schulplätze gibt es in folgenden Bildungsgängen: Berufsfachschule Pflegeassistenz, Berufsfachschule Altenpflege, Fachschule Heilerziehungspflege.
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Auch in diesem Jahr wieder Besuch aus Moshi

 

Schön, jetzt steht fest, dass in diesem Sommer wieder eine Gruppe von zehn tansanischen Schülerinnen und Schülern sowie zwei Lehrerinnen uns in Hildesheim besuchen kann. Dabei haben wir das Glück, dass unsere Arbeit nach einem bundesweiten Bewerbungs- und Auswahlverfahren erneut durch das entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm ENSA "Lernen eine Welt zu sehen" (http://ensa-programm.com/) ausgewählt wurde und nun organisatorisch, inhaltlich und finanziell gefördert wird.

Um unseren tansanischen Partnern diesen Besuch ermöglichen zu können, sind wir trotz der finanziellen Förderung von ENSA auf weitere Unterstützung angewiesen. Was muss finanziert werden?

  • die Flugkosten von Moshi nach Hannover und zurück,
  • eine Krankenversicherung und eine Incoming-Haftpflichtversicherung
  • das Begleitprogramm des Besuches (Fahrtkosten, Eintritte usw.)
  • sowie ein kleines Taschengeld für die tansanischen Partnerinnen.

Mehr Informationen:

Die Bretter, die die Welt…
Fachschüler erhielten Kompetenznachweis Kultur

 
Mit dem Zertifikat im Rampenlicht.
 

Den "Kompetenznachweis Kultur" erhielten heute 23 Schülerinnen und ein Schüler der Fachschule Sozialpädagogik. Mit diesem Zertifikat wurde ihr Engagement in einem von Theaterpädagogin und HNS-Lehrkraft Sabine Grujic betreuten Theaterprojekt ausgezeichnet.

Für sie waren es vielleicht nicht die Bretter, die die Welt bedeuten. Überhaupt streben sie auch nicht unbedingt eine Bühnenkarriere an, sondern den Beruf von Erzieherinnen und Erziehern. Und doch hatten die Schülerinnen und Schüler der Fachschule Sozialpädagogik im Juli und November letzten Jahres ein begeistertes Publikum von ihren darstellerischen Qualitäten überzeugt. Weiterlesen

Fachoberschüler in der JVA — besuchsweise

 
Die FOS12C — noch "im Freien"
 

Es sind nur Frauen, die in der Justizvollzugsanstalt Hildesheim ihre Haftstrafen absitzen. Sie wurden wegen Schwarzfahren, Eigentumsdelikten, Beschaffungskriminalität wie Raub und Diebstahl, Drogenhandel oder Drogenbesitz, Onlinebetrug oder auch wegen Kapitaldelikten wie Totschlag oder Mord verurteilt — oder stehen im Verdacht, eine solche Straftat begangen zu haben, und warten hier in der Untersuchungshaft auf die Verhandlung.

Eine ist 78, aber die meisten Frauen sind zwischen 20 und 30 Jahre alt, nicht viel älter als die Schülerinnen und Schüler, die heute mit Ihrer Religionslehrerin Monika Nagel die Anstalt besuchen. Im Gemeinschaftsraum werden sie von der Theologin Marion Lüdke erwartet, die hier als Seelsorgerin tätig ist. Jetzt stellt sie sich den Fragen der jungen Leute, die an der Fachoberschule im Schwerpunkt Sozialpädagogik die Fachhochschulreife anstreben. Weiterlesen

Schülerfirmenmesse:
HERMAN gab seinen Senf dazu

 

Vielleicht kein verkehrter Platz für Leute, die wirklich etwas zu verkaufen haben, die Braunschweiger Schlossarkaden. Dort fand jedenfalls die Schülerfirmenmesse "Schüler UNTERNEHMEN was" statt, auf der 40 Schulen aus dem südlichen Niedersachsen einem fachkundigen Publikum ihre schuleigene Firma präsentierten.

Wie auf einer richtigen Messe, ging es darum, die Herstellung von Produkten (technische Produkte, Lebensmittel, Dekomaterialien, Spiele, etc.) und das Marketing vorzustellen. Die Herman-Nohl-Schule war mit der Schülergenossenschaft "HERMAN" vertreten und zeigte den Interessierten ihr Konzept. Über den Tag verteilt standen sechs Schülerinnen und Schüler und fünf Lehrkräfte Rede und Antwort.

"Wie schafft ihr das denn im normalen Schulbetrieb?" war eine häufig gestellte Frage, während Häppchen mit Senf und Gewürzsalz aus der Herstellung des "Herman" verköstigt wurden. Viele Besucher der Messe staunten über die professionelle Abwicklung und Menge der Tagesgerichte, die in der Schülergenossenschaft produziert werden. Die Qualität der angebotenen Produkte wurde ebenfalls häufig hervorgehoben und als besonderer Leckerbissen für die heimische Küche erworben.

Die Schülerinnen und Schüler der Herman-Nohl-Schule konnten an diesem Tag ihr Können im Kundenumgang außerhalb der Schule unter Beweis stellen und erfuhren durchweg positives Feedback.

Außerhalb des eigenen Standes lud die Messe dazu ein, sich inspirieren zu lassen und die Qualität anderer Schülerfirmen zu vergleichen.

Kea-Sprachbildungstage an der HNS

 

"Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt." Dieser Grundgedanke von Ludwig Wittgenstein prägte die Kea-Sprachbildungstage an der Herman-Nohl-Schule.

"Wie fördert man Kinder in ihrer Sprachentwicklung? Welche Auffälligkeiten im Bereich Sprache gibt es? Was bedeutet Mehrsprachigkeit? Und wie kann ich als Erzieherin Sprachförderung alltagsintegriert gestalten?" Mit diesen und vielen weiteren Fragen haben sich die Schülerinnen der Oberstufe der Berufsfachschule Sozialassistenz und der Unterstufe der Fachschule Sozialpädagogik eingehend auseinandergesetzt.

Die Fortbildungstage fanden unter Leitung der Psychologin Ellen Radtke des Kea-Teams der Universität Hildesheim statt, die die Fortbildung mit tollen Sprachbeispielen und Materialien sehr praxisbezogen gestaltete.

Afrika ist nicht Afrika — HNS-Schüler nahmen Klischees aufs Korn

 

Im Rahmen der Ringvorlesung "Afrikabilder in Theorie und Praxis" der Universität Hildesheim besuchten gut 40 Zuhörerinnen und Zuhörer die Veranstaltung "One World Stories — Die Partnerschaft der Herman-Nohl-Schule mit dem Montessori-Trainings-Center in Moshi, Tanzania".

Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums und der Fachschule Sozialpädagogik sowie die Lehrerin Susan Hosseini und die stellvertretende Schulleiterin Ute Wittenberg stellten in ihrem Vortrag das langjährige Partnerschaftsprojekt der Herman-Nohl-Schule vor, das von ENSA, dem entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramm, gefördert wird.

Geleistet wurde darüber hinaus eine kritische Auseinandersetzung mit verbreiteten, oft stereotypen Bildern von Afrika. Für die Schülerinnen und Schüler der Tansania-Gruppe war der Vortrag ein Vorgeschmack auf zukünftige Präsentationen an einer Universität. Und dafür, dass es für sie das erste Mal war, haben sie sich bravourös geschlagen, konstatierte Ute Wittenberg stolz.

Am 4. März wird die Gruppe den Vortrag vor Schülern der HNS halten.